Beratungsforum Engagement
für Geflüchtete

Im Jahr 2015 sind sehr viele Menschen aus Flucht- und Migrations­si­tu­a­ti­o­nen nach Deutschland und nach Berlin gekommen. Sehr viele Menschen sind in dieser Zeit hilfsbereit spontan tätig geworden und haben seither unglaublich viel bewegt. Mit dem Auf- und Ausbau von (Not-)Unterkünften für Geflüchtete entstand dabei zwischen den in den Unterkünften woh­nen­den Menschen, den dort freiwillig Tätigen und den hauptamtlich Be­schäf­tig­ten ein neues, in viel­fäl­tiger Weise besonderes, aber zugleich und zu­neh­mend im Alltag auch qualitativ entwicklungsbedürftiges Ko­o­pe­ra­ti­ons­drei­eck.

Der Senat von Berlin hat zur Förderung und Organisation dieses Handlungsfeldes gemeinsam mit Fachleuten, Engagierten und Betreibern von Un­ter­künf­ten eine neu­e, spezifische Mittlerfunktion zwischen Freiwilligen, Hauptamtlichen in den Un­ter­künf­ten und den Bewohner_innen entwickelt und verbindlich eingeführt: Die Eh­ren­amts­ko­or­di­na­tor_in­nen in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe.

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Engagement für und mit Geflüchtete(n) – aktuell

Nachrichten aus den Blogs der Landesfreiwilligenagentur Berlin und vom Beratungsforum Engagement für Geflüchtete.

22. Jahrestagung der Freiwilligenagenturen vom 6. bis 8. November in Berlin. Einladung |Zum Thema "Eine Frage der Haltung? Freiwilligenagenturen in der Demokratie" laden bagfa e.V. und Stiftung Mitarbeit vom 6. bis 8. November 2017 nach Berlin-Köpenick. Zum Stichwort "Han­deln" gibt es einen eigenen Ar­beits­feld-Im­puls zur Frage "Wie können Geflüchtete und Einheimische vor Ort gemeinsam etwas bewegen?".

Neue Studie betont Wichtigkeit von Teilhabe zur Vermeidung von Konflikten in Unterkünften |In ihrer Studie analysiert Friedensforscherin Isabelle Bauer Konflikte in und um Unterkünfte für Geflüchtete. Um diesen vorzubeugen betont sie die Wichtigkeit von gesellschaftlicher Teilhabe und eigenen Gestaltungsmöglichkeiten Geflüchteter. Außerdem empfiehlt sie den Ausbau kommunaler Kooperationen von Akteuren aus Verwaltung und Zivilgesellschaft, um "ein friedvolles Zu­sam­men­le­ben zu ermöglichen, Diskriminierung zu bekämpfen und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern".

Wie steht es um die Berliner Engagement­strategie? Einladung zum Runden Tisch |Zweiter Runder Tisch „Zivil­ge­sell­schaft.Ber­lin“ 2017 zur För­de­rung des Freiwilligen Engagements am 13.09.2017 von 17 – 19 Uhr im Roten Rathaus: Gefragt wird nach dem Stand der in der Koalitionsvereinbarung 2016-2021 im Dezember 2016 angekündigten Berliner Engagementstrategie und nach den Erfahrungen mit der 2014 beschlossenen Hamburger Strategie für freiwilliges Engagement 2020.

Studienzugang für geflüchtete Frauen. Ber­li­ner & Bran­den­bur­ger Hoch­schu­len informieren |Alice Salomon Hochschule Berlin, Beuth Hochschule für Technik Berlin, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Hochschule Wildau, Technische Universität Berlin, Universität der Künste Berlin am 11. Juli in der HTW Berlin.

Ehrenamtskoordination stärken: Im En­ga­ge­ment für Geflüchtete und mehr. Einladung |Erster Runder Tisch „Zivil­ge­sell­schaft.Ber­lin“ 2017 zur För­de­rung des Freiwilligen Engagements am 05.07.2017 von 14 – 16 Uhr im Rathaus Charlottenburg. Das Ende 2016 ge­star­te­te berlinweite „Beratungsforum Engagement für Geflüchtete“ stellt erstmals Er­fah­run­gen und strukturelle Einsichten aus seiner Beratungs- und Vernetzungsarbeit für eine konstruktive Entwicklung der Funktion der „Ehrenamtskoordinator_innen“ – auch im Verhältnis zu an­de­ren Engagementfeldern – zur Diskussion.

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aktualisiert 05.09.2017