Infomail Februar 2023

Lie­be Ehrenamtskoordinator:innen,
lie­be Partner:innen und Interessierte,
 
hier­mit sen­den wir euch und Ih­nen, wie je­den Mo­nat, un­se­re In­fo­mail mir vie­len Ver­an­stal­tungs­hin­wei­sen, In­fos, An­ge­bo­ten und Neu­ig­kei­ten – aus dem BfE und na­tür­lich dar­über hinaus!
 
Viel Spaß beim Lesen! 

Aus dem BfE

Anmeldung jetzt offen: Qualifizierung „Freiwilligenkoordination BfE – Basis“ 24.–26. April 2023

Ei­ne An­mel­dung für die Ba­sis­qua­li­fi­zie­rung als drei­tä­gi­ge Kom­pakt­fort­bil­dung vom 24.–26. April 2023 ist ab heu­te möglich.
Wei­te­re In­fos zur Fort­bil­dung hier.
Di­rekt zur An­mel­dung geht es hier.

Eindrücke und Ergebnisse der EAK-Umfrage aus der BfE-Evaluation sind online

Ein gro­ßes Dan­ke­schön an euch, lie­be Ehrenamtskoordinator:innen, dass so vie­le von euch un­se­ren jähr­li­chen Fra­ge­bo­gen zur Eva­lua­ti­on aus­ge­füllt ha­ben. Eu­re per­sön­li­chen Bot­schaf­ten ha­ben uns sehr ge­freut und ge­ben uns viel Mo­ti­va­ti­on für die­ses Jahr und die Zu­sam­men­ar­beit mit euch. Wir be­dan­ken uns auch für die vie­len Rück­mel­dun­gen zu eu­ren the­ma­ti­schen Wün­schen und Be­dar­fen für die­ses Jahr und ver­su­chen na­tür­lich auch, un­se­re An­ge­bo­te ent­spre­chend zu kon­zi­pie­ren oder an­zu­pas­sen. Ei­nen Ein­blick in die Er­geb­nis­se der Um­fra­ge be­kommt ihr hier.

Dokumentation des Netzwerktreffens 1.2023 online

Die Do­ku­men­ta­ti­on un­se­res ers­ten ber­lin­wei­ten Netz­werk­tref­fens in die­sem Jahr ist nun on­line. Vor­ge­stellt ha­ben sich fol­gen­de Pro­jek­te und Gäs­te: Tat­ja­na Pe­ter (Eh­ren­amts­ko­or­di­na­ti­on LAF), Rap­bud­dies (Rap­per* Oh­ne Gren­zen e. V.), Za­ki e. V., Yaar e. V.
Die Do­ku­men­ta­ti­on fin­det sich hier.

21. Juni 2023: Zweite BfE-Fachkonferenz „Solidarische Netzwerke Entwickeln“

Save-The-Date, bit­te ganz­tä­gig. Al­les Wei­te­re, Kon­kre­te­res, Pro­gramm und An­mel­dung ver­sen­den wir zeit­na­her. Wir kön­nen schon mal so viel ver­ra­ten: die Kon­fe­renz wird wie­der im Re­fu­gio Neu­kölln stattfinden.

… und aus der Landesfreiwilligenagentur

Verlängerung der Anmeldefrist zur Berliner Freiwilligenbörse noch bis zum 27.02.2023

Am Sams­tag, 06. Mai 2023 von 11 – 17 Uhr mit min­des­tens 100 Stän­den drin­nen und drau­ßen. Ei­ne An­mel­dung für ei­nen Stand ist noch mög­lich. Zur ON­LINE-Be­wer­bung hier.

Fachkreis Diversitätsoffenheit am 21.03.23, 14–16 Uhr (Zoom)

Frei­wil­li­ges En­ga­ge­ment ist die Vor­aus­set­zung ei­ner funk­tio­nie­ren­den de­mo­kra­ti­schen Ge­sell­schaft. Men­schen mit Flucht- und Mi­gra­ti­ons­ge­schich­te und die von ih­nen ge­grün­de­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen müs­sen die gleich­be­rech­tig­te Mög­lich­keit ha­ben, sich an den exis­tie­ren­den Struk­tu­ren zu be­tei­li­gen. Sie sind zwar schon wich­ti­ge Kräf­te der Aus­ge­stal­tung ei­nes in­klu­si­ven Ge­mein­we­sens, das Po­ten­zi­al ih­res bür­ger­schaft­li­chen En­ga­ge­ments ist je­doch zu gro­ßen Tei­len noch un­er­schlos­sen. Das hängt vor al­lem da­mit zu­sam­men, dass ihr En­ga­ge­ment und ih­re ak­ti­ve Teil­ha­be vie­len Hür­den aus­ge­setzt sind. Dar­über soll im nächs­ten Fach­kreis DO am 21.03.2023 von 14 – 16 Uhr über Zoom dis­ku­tiert wer­den. Au­ßer­dem wer­den di­ver­se Gastreferent:innen ei­nen In­put zum The­ma „Wei­ter­ent­wick­lung der Di­ver­si­täts­ori­en­tie­rung im Frei­wil­li­gen­ma­nage­ment“ ge­ben. Für die Teil­nah­me am Fach­kreis DO wird um On­line-An­mel­dung über die Home­page hier ge­be­ten.

 

Weitere Angebote und Veranstaltungshinweise

 

Veranstaltungen, Seminare und Fortbildungen

Tagung: Verraten und vergessen? Frauen in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban am 08.03.23

Durch die men­schen­feind­li­che Po­li­tik der Ta­li­ban wer­den Mil­lio­nen von Frau­en und Mäd­chen ih­rer Rech­te auf ein frei­es, si­che­res und gleich­be­rech­tig­tes Le­ben be­raubt. Rund ein­ein­halb Jah­re nach der Macht­über­nah­me der Ta­li­ban kom­men Re­prä­sen­tan­tin­nen von United Voice of Wo­men for Peace und wei­te­re Ver­tre­te­rin­nen von af­gha­ni­schen Frau­en­grup­pen in Ber­lin zu­sam­men. Im Rah­men ei­nes Kon­gres­ses sol­len Mög­lich­kei­ten aus­ge­lo­tet wer­den, So­li­da­ri­tät mit af­gha­ni­schen Frau­en zu schaf­fen. Ziel ist es, sich aus­zu­tau­schen, zu ver­net­zen und mit deut­schen Politiker*innen in Dia­log zu tre­ten. Auf ent­schei­dungs­prak­ti­scher Ebe­ne wird es da­bei um Ver­fah­ren des Fa­mi­li­en­nach­zugs nach Deutsch­land und auf­ent­halts­recht­li­che Aspek­te ge­hen. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen, Pro­gramm und An­mel­de­for­mu­lar fin­den sich hier.

Seminar „Asyl- und Aufenthaltsrecht für junge Geflüchtete“ am 23.02.23, 10 – 15 Uhr

Das Se­mi­nar gibt ei­nen Ge­samt­über­blick über die recht­li­chen Mög­lich­kei­ten für jun­ge Ge­flüch­te­te, ein Auf­ent­halts­recht in Deutsch­land zu be­kom­men. Un­ter Be­rück­sich­ti­gung der Haupt­her­kunfts­län­der von jun­gen Ge­flüch­te­ten wer­den Ih­nen die Grund­la­gen des Asyl­ver­fah­rens beim Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge er­läu­tert. Wie ist der Ab­lauf ei­nes Asyl­ver­fah­rens? Was be­deu­tet Flücht­lings­an­er­ken­nung, sub­si­diä­rer Schutz und was ist ein na­tio­na­les Abschiebungsverbot?
Fer­ner wird der Blick auf al­ter­na­ti­ve Mög­lich­kei­ten der Auf­ent­halts­si­che­rung nach dem Auf­ent­halts­ge­setz ge­lenkt, ins­be­son­de­re die hu­ma­ni­tä­ren Blei­be­rech­te für gut in­te­grier­te jun­ge Ge­flüch­te­te, das Ver­fah­ren der Här­te­fall­kom­mis­si­on so­wie der Schutz vor Ab­schie­bung bei Schul­be­such und Aus­bil­dung. Die ge­plan­ten Ver­bes­se­run­gen durch den „Ent­wurf des Ge­set­zes zur Ein­füh­rung ei­nes Chan­cen-Auf­ent­halts­rechts (Chan­cen-Auf­ent­halts­rechts­ge­setz)“ wer­den vorgestellt.
Die ein­zel­nen recht­li­chen Re­ge­lun­gen wer­den an­hand von Bei­spiel­fäl­len er­läu­tert. Brin­gen Sie bit­te Ih­re Fra­gen und Bei­spiel­fäl­le aus der Pra­xis mit!
Wei­ter­füh­ren­de In­for­ma­tio­nen zur Ver­an­stal­tung und der Link zur An­mel­dung fin­den sich hier.

100xDigital Community Convention in Berlin am 11.03.23: außergewöhnliche Facetten und hilfreiches Wissen zu Digitalisierung und Ehrenamt

Ei­ne DSEE Ver­an­stal­tung mit Key­notespea­ker Raúl Kraut­hau­sen, Sozialheld*innen e. V., zu di­gi­ta­len so­zia­len In­no­va­tio­nen, Pa­nels zu di­gi­ta­len Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­sen, Aussteller:innen aus den Be­rei­chen Da­ten und Wis­sen, di­gi­ta­le Zi­vil­cou­ra­ge und Par­ti­zi­pa­ti­on, Open-Source-Soft­ware, Pro­fes­sio­na­li­sie­rung der Ver­eins­ar­beit und vie­len wei­te­ren di­gi­ta­len The­men im Austausch.
Da­zu gibt es ei­nen Er­fah­rungs­aus­tausch und neu­es­te Er­kennt­nis­se aus der For­schung. Au­ßer­dem ste­hen auch die Spezialist:innen der DSEE zur Ver­fü­gung. Sie be­ra­ten live vor Ort zu För­der­mit­teln, Open Source und Ver­si­che­rungs­the­men rund ums En­ga­ge­ment. Zu Ver­eins­sat­zung gibt es auf der Con­ven­ti­on ganz un­kom­pli­ziert in­di­vi­du­el­len Rat von dem DSEE Rechts­team, ob noch al­les up to date ist. Und: das neue Pro­jekt der Lan­des­frei­wil­li­genagen­tur Ber­lin, das Bil­dungs­haus En­ga­ge­ment, wird auch da sein. Wei­te­re In­fos und die Mög­lich­keit zur An­mel­dung zur kos­ten­lo­sen Ver­an­stal­tung gibt es hier.

Trainings zur psychosozialen Unterstützung geflüchteter Kinder und Familien

Von Save the Child­ren. Ziel: Stär­kung von Eh­ren­amt­li­chen und Fach­kräf­ten im Um­gang mit psy­chisch be­las­te­ten und trau­ma­ti­sier­ten Kin­dern und Fa­mi­li­en. Ziel­grup­pe: Eh­ren­amt­li­che und Fach­kräf­te, die mit ge­flüch­te­ten Kin­dern und Fa­mi­li­en ar­bei­ten. Re­gi­on: bundesweit.
In Deutsch­land en­ga­gie­ren sich vie­le Haupt- und Eh­ren­amt­li­che, um ge­flüch­te­ten Men­schen ein gu­tes und si­che­res An­kom­men zu er­mög­li­chen. Sie sind häu­fig ers­te Kon­takt­per­so­nen und neh­men ei­ne wich­ti­ge Rol­le für die ge­flüch­te­ten Kin­der und Fa­mi­li­en ein. Doch vie­le sind sich un­si­cher, wie sie mit psy­chisch be­las­te­ten Men­schen um­ge­hen sollen.
Um ih­re Hand­lungs­kom­pe­ten­zen und ‑si­cher­heit zu stär­ken und sie vor Über­las­tung zu schüt­zen, bie­tet Save the Child­ren da­her zwei­tä­gi­ge Trai­nings zur psy­cho­so­zia­len Un­ter­stüt­zung ge­flüch­te­ter Kin­der und Fa­mi­li­en an. Wei­te­re In­fos gibt es hier.

Demokratie stärken in Jugendwelten: Fachtagung zu Handlungsstrategien in der Auseinandersetzung mit rechts, 07.&08.03.23

Die BAG K+R und ih­re Kooperationspartner:innen la­den im März 2023 nach Er­furt ein. Auf der Fach­ta­gung geht es um die Fra­ge, wie De­mo­kra­tie in Ju­gend­wel­ten ge­stärkt wer­den kann. Was sind er­folg­rei­che Hand­lungs­stra­te­gien ge­gen rechts? Wel­che Phä­no­me­ne gilt es zu ver­ste­hen und zu ana­ly­sie­ren? Wie muss sich Ju­gend­so­zi­al­ar­beit, po­li­ti­sche Ju­gend­bil­dung und Ju­gend­ar­beit auf­stel­len, um an­ge­sichts der ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen hand­lungs­si­cher agie­ren zu kön­nen? Zum Pro­gramm und zur An­mel­dung geht es hier.

Bevos: Volunteering mit BAS: Reflexion des Arrival Support am 17.03.23, 18 – 21 Uhr

Es wer­den al­le, die sich im Rah­men von BAS an ei­ner der Sta­tio­nen für an­kom­men­de Ge­flüch­te­te ein­ge­setzt ha­ben, zu ei­nem Re­fle­xi­ons­se­mi­nar ein­ge­la­den. Es wer­den ge­mein­sa­me Er­fah­run­gen zu The­men wie Über­set­zen und Ko­or­di­na­ti­on, Struk­tur und Cha­os, Ent­schei­dungs­fin­dung, Housing und al­le an­de­ren For­men von Un­ter­stüt­zung ge­teilt. Wäh­rend des Se­mi­nars wird es ei­ne Po­di­um­s/­Pa­nel-Dis­kus­si­on und Brea­k­out-Räu­me ge­ben und Re­sü­mee ge­zo­gen, was gut, schlecht oder holp­rig lief.
Un­ser Wis­sen ist so­wohl für Be­vos uns als auch für künf­ti­ge Be­mü­hun­gen zur Un­ter­stüt­zung der An­kunft wert­voll. Zur Re­gis­trie­rung geht es hier.

Mittelhof e.V.: Qualifizierung zu Sprachmittler:innen & Lots:innen

Sprachmittler:innen und Lots:innen un­ter­stüt­zen an­de­re Men­schen da­durch, dass sie meh­re­re Spra­chen spre­chen und das so­zia­le Sys­tem in Deutsch­land ken­nen. Sie hel­fen in ih­rer Mut­ter­spra­che wei­ter und be­glei­ten bei We­gen und Ter­mi­nen, z.B. zu Be­hör­den und hel­fen bei An­trä­gen und Formularen.
Im Kurs ler­nen die Teil­neh­men­den die wich­tigs­ten Ar­beits­be­rei­che eines/​einer Lots:in und Sprachmittler:in ken­nen. Nach re­gel­mä­ßi­ger und er­folg­rei­cher Teil­nah­me gibt es ein Ab­schluss­zer­ti­fi­kat des Mit­tel­hof e.V. Ins­ge­samt dau­ert der Kurs ca. vier Mo­na­te (vor­aus­sicht­lich An­fang März bis Ju­ni 2023). Die theo­re­ti­schen Mo­du­le fin­den in der Re­gel am Wo­chen­en­de (Sams­tag) in Ber­lin-Zehlen­dorf statt. Die Pra­xis­mo­du­le fin­den werk­tags (Mon­tag-Frei­tag) statt.
Be­wer­ben kön­nen sich: Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund, min­des­tens ab­ge­schlos­se­nes B1-Deutsch­ni­veau, als ar­beits­los gemeldet.
In­for­ma­tio­nen und An­mel­dung zum Ge­spräch bei Sa­bi­ne Pfuhl per E‑Mail oder Han­dy 0152 – 2275 5865. Wei­te­re In­fos und ein Fly­er fin­den sich hier.

Fortbildung für Engagierte

Der Ta­ges­spie­gel Eh­ren­sa­che be­rich­tet: Ob Yo­ga, spe­zi­el­les Be­we­gungs­trai­ning oder Me­tho­den des Zeit- und Selbst­ma­nage­ments – die Frei­wil­li­genAgen­tur Mit­te bie­tet ein in­ter­es­san­tes Fort­bil­dungs­pro­gramm für en­ga­gier­te Berliner*innen. Die­ses er­folg­rei­che Pro­gramm läuft seit über zwei Jah­ren in Ko­ope­ra­ti­on mit der Volks­hoch­schu­le Mit­te. En­ga­gier­te, die sich an­mel­den, er­hal­ten ei­nen be­son­de­ren Bu­chungs­code. Er­ho­ben wird ein Teil­nah­me­bei­trag von 5 Eu­ro pro Kurs. Ei­nen Über­blick über das Pro­gramm fin­den Sie hier. Die Frei­wil­li­genagen­tur bit­tet für die Kur­se je­weils um ei­ne Vor­anmel­dung per E‑Mail.

Übersicht zu Veranstaltungen am Frauentag am 08.03.23

Der In­ter­na­tio­na­le Frau­en­tag am 8. März ist ein ar­beits­frei­er ge­setz­li­cher Fei­er­tag in Ber­lin. Tipps für ei­nen un­ter­halt­sa­men und er­eig­nis­rei­chen Frau­en­tag in der Haupt­stadt und ei­ne Samm­lung von Ver­an­stal­tun­gen fin­det sich hier.

Fachtagung „Vorbild Ukraine? Hilfesysteme der Zukunft“, 27.–28.03.23

Der Ta­ges­spie­gel Eh­ren­sa­che be­rich­tet: Ob Yo­ga, spe­zi­el­les Be­we­gungs­trai­ning oder Me­tho­den des Zeit- und Selbst­ma­nage­ments – die Frei­wil­li­genAgen­tur Mit­te bie­tet ein in­ter­es­san­tes Fort­bil­dungs­pro­gramm für en­ga­gier­te Berliner*innen. Die­ses er­folg­rei­che Pro­gramm läuft seit über zwei Jah­ren in Ko­ope­ra­ti­on mit der Volks­hoch­schu­le Mit­te. En­ga­gier­te, die sich an­mel­den, er­hal­ten ei­nen be­son­de­ren Bu­chungs­code. Er­ho­ben wird ein Teil­nah­me­bei­trag von 5 Eu­ro pro Kurs. Ei­nen Über­blick über das Pro­gramm fin­den Sie hier. Die Frei­wil­li­genagen­tur bit­tet für die Kur­se je­weils um ei­ne Vor­anmel­dung per E‑Mail.

Bagfa: Was Einsamkeit bedeutet und was Engagement dagegen ausrichten kann: 55 Minuten mit Jun.-Prof. Dr. Susanne Bücker

Man kann Ein­sam­keit ver­mei­den und mil­dern. Wenn die Bun­des­re­gie­rung der­zeit an ei­ner Stra­te­gie ge­gen Ein­sam­keit ar­bei­te, soll­te En­ga­ge­ment da­bei ei­ne wich­ti­ge Rol­le spie­len. Auf­grund der ho­hen Nach­fra­ge stell­te die bag­fa ei­ne Au­dio­auf­zeich­nung des Ge­sprächs zur Ver­fü­gung, wel­ches sich auf You­Tube hier an­hö­ren lässt. Die Zu­sam­men­ge­fass­ten, fünf zen­tra­len Ein­sich­ten, die al­le auch prak­ti­schen Kon­se­quen­zen in der En­ga­ge­ment­för­de­rung ha­ben, las­sen sich hier nach­le­sen.

Kongress Armut und Gesundheit, der Public Health-Kongress im März, digital und analog

Der Kon­gress Ar­mut und Ge­sund­heit schafft seit 1995 ein kon­ti­nu­ier­li­ches Pro­blem­be­wusst­sein für ge­sund­heit­li­che Un­gleich­heit in Deutsch­land. An vier Ver­an­stal­tungs­ta­gen tau­schen sich Akteur*innen aus Po­li­tik, Wis­sen­schaft, Ge­sund­heits­we­sen, Pra­xis und Selbst­hil­fe zu The­men ge­sund­heit­li­cher Un­gleich­heit aus. Ak­tu­el­le For­schungs­er­geb­nis­se wer­den eben­so dis­ku­tiert und ver­tieft wie neue Stra­te­gien, Lö­sungs­an­sät­ze und Er­fah­run­gen. An ver­schie­de­nen Ta­gen gibt es ei­ne Viel­zahl von Work­shops, In­puts und Mög­lich­kei­ten zum Netz­wer­ken: di­gi­tal vom 06. – 07. März 2023 und ana­log vom 21. – 22. März 2023. Wei­te­re In­fos und ei­ne Über­sicht gibt es hier.

DeBUG Online-Fortbildungen

Im Rah­men des Pro­jek­tes De­BUG – De­zen­tra­le Be­ra­tungs- und Un­ter­stüt­zungs­struk­tur für Ge­walt­schutz in Flücht­lings­un­ter­künf­ten – lädt Al­ba­tros zu ver­schie­de­nen in­ter­es­san­ten Se­mi­na­ren ein. De­BUG ist ein trä­ger­of­fe­nes An­ge­bot mit der Ziel­set­zung, Un­ter­künf­te für Ge­flüch­te­te so­wie Be­trei­ber- und Trä­ger­or­ga­ni­sa­tio­nen beim The­ma Ge­walt­schutz zu un­ter­stüt­zen. In­ter­es­sier­te an den fol­gen­den Ver­an­stal­tun­gen mel­den sich bit­te über die­se E‑Mailadresse, un­ter Nen­nung der ge­wünsch­ten Fort­bil­dung an. Sie er­hal­ten im An­schluss ei­ne E‑Mail mit dem be­tref­fen­den Ein­wahl­da­ten (Zoom).
 
Um­gang mit se­xua­li­sier­ter Ge­walt in Un­ter­künf­ten für Ge­flüch­te­te, 09.03.23 von 12:00 bis 16:00 Uhr
Die­se Fort­bil­dung ver­mit­telt grund­le­gen­de Kennt­nis­se zu De­fi­ni­tio­nen, Zah­len, Fak­ten und Dy­na­mi­ken von se­xua­li­sier­ter Ge­walt in Un­ter­künf­ten. Die Teilnehmer:innen wer­den über Tä­ter­stra­te­gien und Schutz­kon­zep­te, wie z.B. se­xu­al­päd­ago­gi­sche Kon­zep­te, in­for­miert und ler­nen In­ter­ven­ti­ons­tech­ni­ken ken­nen. Des Wei­te­ren wer­den in der Fort­bil­dung Hil­fe- und Un­ter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten für Be­trof­fe­ne von se­xua­li­sier­ter Ge­walt ge­gen Er­wach­se­ne auf­ge­zeigt, ein­schließ­lich straf- und zi­vil­recht­li­cher Mög­lich­kei­ten. Ziel ist es, den Teilnehmer:innen ein Ver­ständ­nis für die gra­vie­ren­den Aus­wir­kun­gen von se­xua­li­sier­ter Ge­walt zu ver­mit­teln und sie zu be­fä­hi­gen, an­ge­mes­sen zu re­agie­ren und ge­eig­ne­te Maß­nah­men zu ergreifen.
 
An­ti­dis­kri­mi­nie­rung im Kon­text von Flucht und Asyl, 16.03.23 von 10:00 – 16:00 Uhr
Die­se Fort­bil­dung rich­tet sich an Fach­kräf­te und Eh­ren­amt­li­che aus dem Be­reich der Flücht­lings­hil­fe, die ihr Ver­ständ­nis von Dis­kri­mi­nie­rung und ras­sis­ti­scher Ge­walt im Kon­text von Flucht und Asyl ver­tie­fen möch­ten. Es wird ein be­son­de­rer Fo­kus auf Ar­gu­men­ta­ti­ons­wei­sen und Re­ak­ti­ons­mög­lich­kei­ten ge­legt. Die Teilnehmer:innen ler­nen, wie sie auf dis­kri­mi­nie­ren­de Äu­ße­run­gen oder Hand­lun­gen an­ge­mes­sen und kon­struk­tiv re­agie­ren kön­nen. Da­bei wer­den un­ter­schied­li­che Stra­te­gien und Tech­ni­ken ver­mit­telt, die es er­mög­li­chen, Dis­kri­mi­nie­rung in All­tags­si­tua­tio­nen zu er­ken­nen und da­ge­gen vor­zu­ge­hen. Hier­bei wer­den auch kon­kre­te Bei­spie­le und Übun­gen ein­ge­setzt, um das Ge­lern­te prak­tisch anzuwenden.
 
„Trau­ma und Flucht – Traum­a­päd­ago­gi­sche An­sät­ze für die Pra­xis“, 24.03.23 von 09:00 – 13:00 Uhr
Im Fo­kus die­ser Fort­bil­dung steht die Fra­ge „Was ist ein Trau­ma?“ und wel­che Span­nungs­zu­stän­de so­wie Aus­wir­kun­gen es auf die Be­trof­fe­nen hat. Da­bei wer­den wir auch auf trau­ma­sen­si­ble Be­glei­tung ein­ge­hen und kon­kre­te Hil­fe­stel­lun­gen und Un­ter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten auf­zei­gen. Ein wei­te­rer Schwer­punkt der Fort­bil­dung ist die Selbst­für­sor­ge. Es ist wich­tig, dass Fach­kräf­te und eh­ren­amt­li­che Helfer:innen sich selbst schüt­zen und sich um ih­re ei­ge­ne Ge­sund­heit und ihr Wohl­be­fin­den küm­mern. Da­zu wer­den Tech­ni­ken und Stra­te­gien vor­ge­stellt. Zu­dem wer­den sich die Teil­neh­men­den mit Traumanetz­wer­ken und Li­te­ra­tur aus­ein­an­der­set­zen, die spe­zi­ell auf die Be­dürf­nis­se von ge­flüch­te­ten Men­schen zu­ge­schnit­ten sind.

 

Förderprogramme

Kaleidoskop2023 vom TBB: öffentliche Ausschreibung für Projektmittel und Schulung

Der TBB star­tet mit Kaleidoskop2023 ei­ne öf­fent­li­che Aus­schrei­bung für Pro­jekt­mit­tel, auf die sich Ge­flüch­te­ten­in­itia­ti­ven, Per­so­nen mit Flucht und/​oder Mi­gra­ti­ons­er­fah­rung, Migrant*innenorganisationen und en­ga­gier­te Ein­zel­per­so­nen be­wer­ben kön­nen. Das Pro­gramm setzt sich zum Ziel de­zen­tral agie­ren­de, lo­kal fo­kus­sier­te und selbst­in­iti­ier­te Pro­jek­te fi­nan­zi­ell zu stär­ken und mi­gran­ti­sches (selbst-) or­ga­ni­sier­tes eh­ren­amt­li­ches En­ga­ge­ment zu unterstützen. ‚
In der ers­ten För­der­pha­se kön­nen bis zum 19. März An­trä­ge für Mi­ni-Pro­jek­te in Hö­he von 500‑3000 Eu­ro so­wie erst­mal auch Midi-Pro­jekt­an­trä­ge mit ei­ner Sum­me von 5000–10.000 Eu­ro ein­ge­reicht wer­den. In der zwei­ten Jah­res­hälf­te fin­det ei­ne zwei­te För­der­pha­se für die Mi­ni-Pro­jek­te statt. Der in­halt­li­che Schwer­punkt der Mi­ni- und Midi-Pro­jek­te soll­ten ne­ben der Di­men­si­on der „Par­ti­zi­pa­ti­on“ auf in­for­mel­lem Ler­nen, Di­gi­ta­li­sie­rung und Be­geg­nung liegen.
Im Rah­men von ob­li­ga­to­ri­schen Schu­lun­gen ver­mit­telt der TBB pra­xis­na­he und nach­hal­ti­ge Lern­er­fah­run­gen und be­glei­tet die Pro­jek­te von der An­trag­stel­lung bis zum Pro­jekt­ab­schluss. Die ers­te Schu­lung fin­det am 6. März 2023 statt. In­ter­es­sier­te kön­nen sich per E‑Mail hier an­mel­den und er­hal­ten nä­he­re In­for­ma­tio­nen. Ei­nen Fly­er mit In­fos gibt es hier.

Förderprojekt Jung, geflüchtet, selbstbestimmt

Seit Ju­ni 2015 un­ter­stützt der Lan­des­ju­gend­ring Ber­lin Ju­gend­ver­bän­de und Ju­gend­bil­dungs­stät­ten in ih­rer Zu­sam­men­ar­beit mit jun­gen Ge­flüch­te­ten. Im Rah­men die­ses För­der­pro­gramms sind schon über 280 Pro­jek­te und Werk­stät­ten ent­stan­den, in de­nen die Neu-Ber­li­ner_in­nen ihr Recht auf per­sön­li­che Ent­fal­tung aus­le­ben und ei­nen Zu­gang zum All­tag und zu den Le­bens­wel­ten Gleich­alt­ri­ger fin­den kön­nen. Ge­för­dert wer­den spe­zi­el­le Maß­nah­men der Ju­gend- und Ju­gend­ver­bands­ar­beit für jun­ge Ge­flüch­te­te (bis zu 5.000 €) so­wie Teil­nah­me­bei­trä­ge und Über­set­zungs­kos­ten für die Teil­nah­me jun­ger Ge­flüch­te­ter an an­de­ren Maß­nah­men (Kur­se, Se­mi­na­re, Fe­ri­en­frei­zei­ten u.ä.) (bis zu 350 € pro Teilnehmer_​in). Auf die­sem Blog in­for­miert der Lan­des­ju­gend­ring Ber­lin über die ge­för­der­ten Pro­jek­te und stellt Ak­ti­vi­tä­ten von Ju­gend­ver­bän­den vor, die be­reits seit län­ge­rem Pro­jek­te mit jun­gen Ge­flüch­te­ten um­set­zen. Wei­te­re In­fos zum För­der­pro­jekt und An­trag gibt es hier.

Förderaufruf: Aktions- und Initiativfonds und der Jugendfonds der PfD Friedrichshain und Kreuzberg 2023

Ex­ter­ne Ko­or­di­nie­rungs- und Fach­stel­le (KUF) der Part­ner­schaf­ten für De­mo­kra­tie (PfD) Fried­richs­hain und Kreuz­berg: Auch die­ses Jahr för­dern die PfD wie­der Mi­kro­pro­jek­te, die sich den The­men­schwer­punk­ten An­ti­ras­sis­mus, An­ti­se­mi­tis­mus, Di­ver­si­tät, Em­power­ment etc. wid­men, mit bis zu 5.000 € aus dem Ak­ti­ons- und In­itia­tiv­fonds bzw. Pro­jek­te von und für Kin­der und Ju­gend­li­che mit bis zu 2.000 € aus den Ju­gend­fonds, je­weils oh­ne kom­pli­zier­tes An­trags­ver­fah­ren. Al­le Pro­jek­te müs­sen in Fried­richs­hain oder Kreuz­berg statt­fin­den. Die Dead­lines für bei­de Aus­schrei­bun­gen ist der 17.02.2023, die Pro­jek­te müs­sen im Zeit­raum 17.04.–15.10.2023 um­ge­setzt wer­den. Al­le wich­ti­gen In­fos und An­trags­un­ter­la­gen fin­den sich hier und hier. Fra­gen per E‑Mail oder Te­le­fon (030–29 00 69 50) di­rekt an das KUF-Team.

Programm Chancenpatenschaften: Ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Die Pa­ten­schaft ist dar­auf aus­ge­rich­tet, so­zio­öko­no­misch oder we­gen er­schwe­ren­der in­di­vi­du­el­ler Be­din­gun­gen be­nach­tei­lig­te Men­schen zu be­fä­hi­gen, ihr Le­ben selbst­be­stimmt zu ge­stal­ten, ihr Po­ten­ti­al zu ent­fal­ten und die in der Pa­ten­schaft ver­ein­bar­ten Zie­le zu er­rei­chen. Die „Chan­cen­pa­ten­schaf­ten“ sol­len zur Er­hö­hung von Teil­ha­be­chan­cen beitragen.
Ziel­grup­pen und Zie­le sind u.a.:
• Bil­dungs­pa­ten­schaf­ten für Kin­der, Ju­gend­li­che und jun­ge Er­wach­se­ne: Le­se­pa­ten­schaf­ten, Hil­fe beim Schul­über­gang, Schul­ab­schluss, Über­gang in Aus­bil­dung /​ auf wei­ter­füh­ren­de Schu­len, Fort­bil­dun­gen, be­ruf­li­che Ein­glie­de­rung und Qualifikation
• Mi­gran­tin­nen und Mi­gran­ten al­ler Al­ters­grup­pen: Sprach­för­de­rung, Schul­ab­schluss, be­ruf­li­che Eingliederung
• Nach­bar­schafts­hil­fe: Men­to­ring zur In­te­gra­ti­on jun­ger zu­ge­wan­der­ter Men­schen (Fa­mi­li­en) in ei­ne lo­ka­le Ge­mein­schaft; Un­ter­stüt­zung beim An­kom­men, Ori­en­tie­rung, kul­tu­rel­ler und sprach­li­cher Aus­tausch durch ge­mein­sa­me Aktivitäten
Ver­mit­telt und be­treut wer­den die­se Pa­ten­schaf­ten von Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tio­nen im Pro­gramm Chan­cen­pa­ten­schaf­ten des Bun­des­ver­ban­des Deut­scher Stif­tun­gen. Als ei­ne von 24 Trä­ger­in­sti­tu­tio­nen im Pro­gramm “Men­schen stär­ken Men­schen” des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Fa­mi­li­en, Se­nio­ren, Frau­en und Ju­gend un­ter­stützt er die be­tei­lig­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen fi­nan­zi­ell, ad­mi­nis­tra­tiv und in­halt­lich bei der Um­set­zung ih­rer Pa­ten­schafts- und Men­to­ring­pro­jek­te. Das Min­dest­kon­tin­gent je Or­ga­ni­sa­ti­on be­trägt 50 Pa­ten­schaf­ten, was ei­ner Grund­för­de­rung von 10.000 Eu­ro entspricht.
Die Be­wer­bungs­frist für neue Or­ga­ni­sa­tio­nen ist der 30.06., In­ter­es­sier­te kön­nen sich je­der­zeit bei der Pro­gramm­ko­or­di­na­ti­on mel­den. Wei­te­re In­fos fin­den sich hier.

Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen zum Thema Nicht-Diskriminierung

För­de­rung der Gleich­stel­lung und Ver­hin­de­rung und Be­kämp­fung von Un­gleich­hei­ten und Dis­kri­mi­nie­rung aus Grün­den des Ge­schlechts, der Race oder der eth­ni­schen Her­kunft, der Re­li­gi­on oder der Welt­an­schau­ung, ei­ner Be­hin­de­rung, des Al­ters oder der se­xu­el­len Ori­en­tie­rung so­wie Ach­tung des Grund­sat­zes der Nicht­dis­kri­mi­nie­rung aus den in Ar­ti­kel 21 der Char­ta ge­nann­ten Grün­den. Un­ter­stüt­zung, För­de­rung und Um­set­zung um­fas­sen­der po­li­ti­scher Maß­nah­men zur Be­kämp­fung von Ras­sis­mus, Frem­den­feind­lich­keit, An­ti­zi­ga­nis­mus, An­ti­se­mi­tis­mus und al­len For­men von Dis­kri­mi­nie­rung und In­to­le­ranz, ein­schließ­lich LGBTIQ-Pho­bie, so­wohl on­line als auch off­line. Der ge­sam­te Auf­ruf mit wei­te­ren In­fos fin­det sich hier.

MONOM Stiftung fördert Initiativen gegen Rassismus und andere Ideologien der Ungleichheit, Anträge bis 17.03.23

Die MONOM Stif­tung för­dert In­itia­ti­ven ge­gen An­ti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus und an­de­re Ideo­lo­gien der Un­gleich­heit so­wie die Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Na­tio­nal­so­zia­lis­mus und der Sho­ah fördert.

De­ren ak­tu­el­le Aus­schrei­bung rich­tet sich an ge­mein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne mit ähn­li­chen Zie­len und es kön­nen Pro­jek­te bis 5.000 EUR ein­ge­reicht wer­den. An­trags­schluss ist der 17.03.2023. Wei­te­re Aus­schrei­bun­gen wer­den in die­sem Jahr fol­gen. Hier gibt es wei­te­re In­fos und die voll­stän­di­gen Förderrichtlinien.
Au­ßer­dem gibt es ei­nen Pod­cast über die viel­fäl­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen der jun­gen Stif­tung und ein Pro­jekt mit dem Na­men „Klei­ne Hil­fe“ hier.

Kurz wiederholt:
Aktion Mensch: Partizipative Projekte im Bereich Kunst und Kultur, die die Zielgruppe selbstbestimmt nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestaltet

Im Fo­kus ste­hen die Bau­stei­ne Par­ti­zi­pa­ti­on und Bar­rie­re­frei­heit. För­der­an­trä­ge kön­nen bis zum 15. Ju­ni 2023 ge­stellt wer­den. Die Ak­ti­on Mensch för­dert par­ti­zi­pa­ti­ve Vor­ha­ben für Men­schen mit Be­hin­de­rung, Men­schen in be­son­de­ren so­zia­len Schwie­rig­kei­ten so­wie für Kin­der und Ju­gend­li­che Wei­te­re In­fos hier.

aidFIVE: Anschubfinanzierung für soziale Projekte mit Kindern und Jugendlichen sowie hilfebedürftigen Menschen

aid­FI­VE för­dert Pro­jek­te bis zu zwei Jah­re mit ei­ner Sum­me von durch­schnitt­lich 40.000 bis 60.000 Eu­ro. Die Be­wer­bungs­pha­se im Früh­jahr be­ginnt am 01. März und en­det am 01. April 2023. Da­bei kön­nen Per­so­nal- so­wie Sach­kos­ten über­nom­men wer­den. Die Pro­jekt­aus­wahl er­folgt un­ter Mit­be­stim­mung der Mitspieler:innen. Wei­te­re In­fos hier.

DSEE: Neue Förderdatenbank

Für ei­ne idea­le Re­cher­che nach dem pas­sen­den För­der­topf hat die DSEE ih­re För­der­da­ten­bank zu­sam­men mit der Nie­der­säch­si­schen Lot­to-Sport-Stif­tung neu kon­zi­piert und zu­sam­men­ge­führt. Zur För­der­da­ten­bank mit über 1700 Ein­trä­gen geht es hier.

Ausschreibungen für Fördermittel und ‑programme bei Kubinaut>

Ku­bin­aut ist die Com­mu­ni­ty-Platt­form für Kul­tu­rel­le Bil­dung in Ber­lin. Sie ist für al­le, die sich für Kunst, Kul­tur, Bil­dung und Ju­gend in Ber­lin in­ter­es­sie­ren und da­bei Wert auf For­ma­te mit ak­ti­ver Be­tei­li­gung von Kin­dern und jun­gen Men­schen le­gen. Ei­ne Lis­te mit Aus­schrei­bun­gen ab 2023 fin­det sich hier.

 

Kurse und Informationen für Geflüchtete (nicht ausschließlich) aus der Ukraine

WE AID vergibt 1000 Laptops für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Mit der Sach­spen­de soll Schüler:innen bes­se­res Ler­nen und Er­wach­se­nen die Teil­nah­me an Wei­ter­bil­dungs­pro­jek­ten er­mög­licht wer­den. Die von PHINEO für Kri­sen-Not­hil­fe ge­grün­de­te Or­ga­ni­sa­ti­on WE AID ver­gibt ak­tu­ell 1.000 Lap­tops für ge­flüch­te­te Men­schen aus der Ukrai­ne. Wer in­ter­es­siert ist, muss je­doch schnell sein und sich hier bewerben.

Gesammelte Informationen für Menschen in Deutschland mit Angehörigen im Erdbebengebiet

Das ver­hee­ren­de Erd­be­ben in der Tür­kei und Sy­ri­en hat Mil­lio­nen von Men­schen in Not ge­bracht. Vie­le Men­schen in Deutsch­land ha­ben An­ge­hö­ri­ge im Erd­be­ben­ge­biet und wol­len ih­ren in Not ge­ra­te­nen An­ge­hö­ri­gen helfen.
• Das Aus­wär­ti­ge Amt hat Ant­wor­ten auf die häu­figs­ten Fra­gen zu den Erd­be­ben in der Tür­kei und Sy­ri­en zu­sam­men­ge­tra­gen. Wei­te­re In­fos hier.
• Pro­Asyl mit In­for­ma­tio­nen für Erd­be­ben­über­le­ben­de und de­ren An­ge­hö­ri­ge aus der Tür­kei und Sy­ri­en. In­fos hier.
• In­for­ma­tio­nen für vom Erd­be­ben be­trof­fe­ne Per­so­nen, zu­sam­men­ge­stellt vom Flücht­lings­rat Nie­der­sach­sen. In­fos hier.

Angebote von Arrivo Berlin zur Unterstützung von Geflüchteten für den Weg ins Berufsleben

Ar­ri­vo un­ter­stützt Ge­flüch­te­te auf ih­rem Weg in ei­nen Be­ruf und hilft da­bei, de­ren Po­ten­zia­le zu ent­fal­ten. Sie un­ter­stüt­zen Ge­flüch­te­te zur be­ruf­li­chen Qua­li­fi­zie­rung und zu Prak­ti­ka so­wie Aus­bil­dungs- und Ar­beits­plät­zen. Ar­ri­vo agiert als Schnitt­stel­le zu den Ber­li­ner Be­trie­ben. Au­ßer­dem or­ga­ni­sie­ren sie An­ge­bo­te zur Qua­li­fi­zie­rung und fach­spe­zi­fi­sche Vor­be­rei­tungs­kur­se. Da­bei be­glei­ten sie bei­de Sei­ten wäh­rend der Aus­bil­dung mit dem Ziel, qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te für den Ber­li­ner Ar­beits­markt zu ent­wi­ckeln. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen gibt es auf de­ren Home­page hier.

Helios Kliniken suchen Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenten/​MTLA

Die He­li­os Kli­ni­ken su­chen ak­tu­ell für ih­re Stand­or­te in Zehlen­dorf und Buch Me­di­zi­nisch-tech­ni­sche Laboratoriumsassistenten/​MTLA (m/​w/​d) oder an­de­re me­di­zi­ni­sche Fach­kräf­te – be­son­ders auch aus dem Krei­se ge­flüch­te­ter Men­schen. Vor­aus­set­zun­gen sind me­di­zi­ni­sche, bio­lo­gi­sche oder ähn­li­che Kennt­nis­se. Die Aus­schrei­bung fin­det sich hier. Nä­he­re Aus­künf­te ge­ben der lei­ten­de Ober­arzt Dr. Ser­gej Griff un­ter der Te­le­fon­num­mer 030 8102 1484 und die lei­ten­de MTA Hei­ke Horn un­ter der Te­le­fon­num­mer 030 8102 63564.

Audioguide des LAF zum Ankommensprozess

Das LAF hat ei­ne Be­schrei­bung der ers­ten Pro­zess­schrit­te „An­kom­men und Re­gis­trie­rung“ auf der Web­site ver­öf­fent­licht. Da­zu zählt auch die Be­reit­stel­lung ei­nes mehr­spra­chi­gen Au­dio­gui­des. Zum Will­kom­mens­gui­de und al­len In­fos geht es hier.

Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche

Die Se­nats­ver­wal­tung für Bil­dung, Ju­gend und Fa­mi­lie (SenBJF) in­for­miert ge­flüch­te­te El­tern und Sor­ge­be­rech­tig­te auf meh­re­ren We­gen über Bil­dungs­an­ge­bo­te: Auf der Web­sei­te der SenBJF gibt es ei­nen ei­ge­nen Be­reich „Ge­flüch­te­te“. Dort sind um­fang­rei­che, auch mehr­spra­chi­ge In­for­ma­tio­nen zum Schul­sys­tem, zur Schul­an­mel­dung und zur Ber­li­ner Schu­le zu fin­den: Ein Er­klär­film zum Schul­be­such in Ber­lin, spe­zi­fi­sche In­fo­blät­ter zur Schulanmeldung/​Aufnahme in ei­ne Schu­le, In­for­ma­tio­nen für Sor­ge­be­rech­tig­te mit Ju­gend­li­chen über 16 Jah­ren, In­for­ma­tio­nen zum Bil­dungs­pa­ket. Zur Sei­te mit al­len In­fos und den mehr­spra­chi­gen Links geht es hier.

Berufssprachkurs B2 + anschließende Weiterbildung zu Erzieher:in, ab 22.03.–26.07.23

Ge­sell­schaft für in­ter­kul­tu­rel­les Zu­sam­men­le­ben gGmbH (GIZ) bie­tet für In­ter­es­sier­te mit päd­ago­gi­schem Hoch­schul­ab­schluss aus dem Aus­land oder mit Be­rufs­wunsch Erzieher:in ei­nen Be­rufs­sprach­kur­se für Ni­veau B1-B2 an. Di­rekt im An­schluss kön­nen die Teil­neh­men­den dann an ei­ner ge­för­der­ten Wei­ter­bil­dung teil­neh­men und in 24 Mo­na­ten die Aus­bil­dung zum/​zur Erzieher:in ab­sol­vie­ren. Sprach­kurs und Wei­ter­bil­dung wer­den vom Job­Cen­ter ge­för­dert und sind kos­ten­frei. Der Sprach­kurs fin­det von 22.02.23 – 26.07.23, mon­tags bis frei­tags von 13:00 – 16:15 Uhr statt. Es ist ei­ne An­mel­dun­gen für den Sprach­kurs per E‑Mail not­wen­dig. Wenn der B2 Sprach­kurs be­reits ab­sol­viert wur­de, ist ei­ne An­mel­dung per E‑Mail hier für die Wei­ter­bil­dung mög­lich. Die Wei­ter­bil­dung star­tet am 25.08.2023. Wei­te­re In­fos fin­den sich hier.

Psychiatrische Hilfe für Angehörige von Erdbebenopfern in Syrien und der Türkei am Vivantes Humboldt-Klinikum>

An­ge­hö­ri­ge von Be­trof­fe­nen des Erd­be­bens in der Tür­kei und in Sy­ri­en kön­nen sich ab so­fort psy­cho­so­zia­le Un­ter­stüt­zung in ih­rer Mut­ter­spra­che im Vi­van­tes Hum­boldt-Kli­ni­kum ho­len. Das Team der Psych­ia­tri­schen In­sti­tutsam­bu­lanz im Zen­trum für trans­kul­tu­rel­le Psych­ia­trie hat da­für kurz­fris­tig ei­ne Spe­zi­al­sprech­stun­de ein­ge­rich­tet. Das Be­hand­lungs­team aus Ärzti:nnen, Therapeut:innen, Pfle­ge­kräf­ten und Sozialarbeiter:innen bie­tet ih­re Sprech­stun­den in Tür­kisch und Ara­bisch an. Bei Be­darf kann auch ein Dol­met­scher hin­zu­ge­zo­gen werden.
Das Be­hand­lungs­team ist für Fra­gen und Ter­min­ver­ein­ba­rung er­reich­bar un­ter 030 130141985, oder per E‑Mail hier. Die Sprech­stun­de fin­det statt in dem Am­bu­la­to­ri­um See­li­sche Ge­sund­heit, Zen­trum für trans­kul­tu­rel­le Psych­ia­trie, Wald­stra­ße 86–90, 13403 Ber­lin. Wei­te­re In­fos hier.

Weitere Angebote und Adressen zu (psychosozialen) Gesundheitsangeboten für geflüchtete Menschen

IPSO Ca­re Cen­ter Ber­lin, psy­cho­so­zia­le Be­ra­tung auch online
Zen­trum für trans­kul­tu­rel­le Psych­ia­trie (wei­te­re An­ge­bo­te des Vi­van­tes Hum­boldt-Kli­ni­kum, Psych­ia­tri­sche Institutsambulanz)
ZÜ, Flucht­spe­zi­fi­sche psy­cho­so­zia­le und ‑the­ra­peu­ti­sche Versorgung
BNS
KBS be­zirk­li­che Pro­gram­me der mo­bi­len psy­cho­so­zia­len Beratung.

Al­ba­tros gGmbH: Psy­cho­lo­gi­sche und psy­cho­so­zia­le Ver­sor­gung ge­flüch­te­ter Men­schen aus der Ukraine

 

Neuigkeiten und Herausgegebenes

Infoportal Rechtsextremismusprävention

Das In­fo­por­tal Rechts­ex­tre­mis­mus­prä­ven­ti­on ist die of­fi­zi­el­le Such­platt­form des Kom­pe­tenz­netz­werks und rich­tet sich an al­le Men­schen mit Fra­ge­stel­lun­gen und An­lie­gen zum Um­gang mit Rechts­ex­tre­mis­mus. Au­ßer­dem bie­tet es pro­fes­sio­nel­len Stel­len, Pro­jek­ten und Ein­rich­tun­gen die Mög­lich­keit, sich un­ter­ein­an­der zu ver­net­zen, von­ein­an­der zu wis­sen und auf­ein­an­der zu ver­wei­sen. Da­mit die Su­che nach Beratungs‑, Bil­dungs- und Prä­ven­ti­ons­stel­len noch ein­fa­cher wird, wur­de nun ei­ne di­gi­ta­le Land­kar­te in das Such­por­tal in­te­griert. So fin­den Sie pro­fes­sio­nel­le und pas­sen­de Stel­len, die Ih­nen wei­ter­hel­fen, noch schnel­ler und auf ei­nen Blick. Hier geht es zum Infoportal.

IAB-Forum: Erwerbszuwanderung aus Drittstaaten könnte und sollte gestärkt werden

Uns droht aus ver­schie­de­nen Grün­den ei­ne wach­sen­de Fach- und Ar­beits­kräf­te­lü­cke. Da we­der die Stei­ge­rung der in­län­di­schen Er­werbs­be­tei­li­gung, noch die Zu­wan­de­rung aus an­de­ren EU-Staa­ten, noch die Er­werbs­po­ten­zia­le hier le­ben­der Ge­flüch­te­ter aus­rei­chen wer­den, könn­te und soll­te mehr Er­werbs­zu­wan­de­rung aus Dritt­staa­ten nach Deutsch­land da­zu bei­tra­gen, die­se Lü­cke zu schlie­ßen. Um die­se Er­werbs­zu­wan­de­rung at­trak­ti­ver zu ma­chen, müs­sen die be­stehen­den Zu­gangs­hür­den ge­senkt wer­den. Der ge­sam­te Be­richt des IAB-Fo­rums, dem Ma­ga­zin des In­sti­tuts für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung der Bun­des­agen­tur für Ar­beit, fin­det sich hier.

Antifeminismus sichtbar machen

Se­xis­tisch, frau­en­feind­lich, queer­feind­lich: An­ti­fe­mi­nis­mus zeigt sich viel­fäl­tig. Auch als men­schen­feind­li­che Bot­schaf­ten, or­ga­ni­sier­te An­grif­fe auf Gleich­stel­lung und als po­li­ti­sche Stra­te­gie ge­gen Eman­zi­pa­ti­ons­be­stre­bun­gen. An­ti­fe­mi­nis­ti­sche Er­zäh­lun­gen fun­gie­ren ak­tu­ell welt­weit als ver­bin­den­des und mo­bi­li­sie­ren­des Ele­ment rech­ter und ex­trem rech­ter Be­we­gun­gen. Erst­mals sam­melt nun ei­ne Mel­de­stel­le bun­des­weit Vor­fäl­le und macht sie sicht­bar. Seit An­fang Fe­bru­ar kön­nen an­ti­fe­mi­nis­ti­sche Vor­fäl­le und Er­fah­run­gen mit an­ti­fe­mi­nis­ti­schen An­grif­fen mit­ge­teilt wer­den, und zwar hier .

Beitrag UNHCR über eine geflüchtete Familie im Berliner Südwesten

Vor ei­nem Jahr be­gann der Krieg ge­gen die Ukrai­ne. Mil­lio­nen Men­schen muss­te flie­hen und fan­den Schutz und oft Freund­schaft bei zu­vor wild­frem­den Men­schen. Auch bei zahl­rei­chen Fa­mi­li­en im Ber­li­ner Süd­wes­ten. Dar­über be­rich­tet UNHCR Deutsch­land, die deut­sche Ver­tre­tung des Flücht­lings­kom­mis­sa­ri­ats der Ver­ein­ten Na­tio­nen, in ei­nem neu­en Bei­trag, der mit Un­ter­stüt­zung des Will­kom­mens­bünd­nis­ses Ste­glitz-Zehlen­dorf er­stellt wurde.
Er­zählt wird dar­in die Ge­schich­te von Iri­na und ih­rer Toch­ter Ma­ria, 8, und ih­rem Sohn Ma­kar, 1, so­wie ih­rer Freun­din Nad­jesch­da und de­ren Töch­ter So­fia, 7, und Ka­tia, 2, die nach ei­ner be­schwer­li­chen Flucht Schutz bei ei­ner Gast­fa­mi­lie in Ste­glitz-Zehlen­dorf ge­fun­den ha­ben. Die Ge­schich­te mit dem Ti­tel „Si­cher­heit bei neu­en Freun­den“ kann hier auf­ge­ru­fen werden.

Forschungsbericht: Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland

Der ge­mein­sa­me For­schungs­be­richt des In­sti­tuts für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB), des Bun­des­in­sti­tuts für Be­völ­ke­rungs­for­schung (BiB), des For­schungs­zen­trums des Bun­des­am­tes für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge (BAMF-FZ) und des So­zio-oe­ko­no­mi­schen Pa­nels (SOEP) am DIW Ber­lin stellt ver­tieft zen­tra­le Be­fun­de aus der ge­mein­sa­men Stu­die „Ge­flüch­te­te aus der Ukrai­ne in Deutsch­land“ vor. Im Fo­kus der bun­des­wei­ten Stu­die ste­hen das An­kom­men, die ak­tu­el­len Le­bens­um­stän­de so­wie Zu­kunfts­plä­ne der ukrai­ni­schen Ge­flüch­te­ten in Deutschland.
Die Ana­ly­sen ba­sie­ren auf rund 11.700 In­ter­views mit ukrai­ni­schen Män­nern und Frau­en, die im Zeit­raum vom 24. Fe­bru­ar bis zum 8. Ju­ni 2022 nach Deutsch­land ge­kom­men sind. Zen­tra­le Punk­te aus dem Be­richt so­wie ge­samt Be­richt als Down­load fin­den sich hier.

Rückschau auf 2022, eine Jahresbilanz des LAF

Durch den An­griffs­krieg auf die Ukrai­ne und ei­nen deut­li­chen An­stieg von Asyl­su­chen­den hat das Lan­des­amt für Flücht­lings­an­ge­le­gen­hei­ten (LAF) 2022 knapp 95.000 Ge­flüch­te­te er­fasst und erst­ver­sorgt – mehr als je­mals zu­vor. Auch die Un­ter­brin­gung in den LAF-Un­ter­künf­ten stieg auf Re­kord­ni­veau. Die Zah­len und Fak­ten im Über­blick. Die Zah­len und Fak­ten im Über­blick gibt es in der PM hier.

„Einsprüche“: Dritte Ausgabe erschienen

Auch in der drit­ten Aus­ga­be der Pu­bli­ka­ti­ons­rei­he „Ein­sprü­che. Stu­di­en zur Ver­ein­nah­mung von Theo­lo­gie durch die ex­tre­me Rech­te“ be­schäf­tigt sich die BAG K+R mit Phä­no­me­nen, Akteur:innen und Nar­ra­ti­ven an der Schnitt­stel­le von Chris­ten­tum und ex­trem rech­ter Ideo­lo­gie. Für die­se Aus­ga­be hat To­bi­as Cremer den Bei­trag „Ein Kreuz­zug oh­ne Gott: die iden­ti­täts­po­li­ti­sche Wie­der­ent­de­ckung der Re­li­gi­on“ ver­fasst. Von Kris­tin Mer­le und Ani­ta Wat­zel stammt der Ar­ti­kel „‚Schlim­mer als Frau­en­fuß­ball oder ›Hal­len­hal­ma‹!‘ An­ti­gen­de­ris­ti­sche Res­sen­ti­ments, rech­te he­ge­mo­nia­le Iden­ti­täts­po­li­ti­ken und re­li­gi­ons­be­zo­ge­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on“. Die „Ein­sprü­che“ kön­nen auf der Web­sei­te der BAG K+R her­un­ter­ge­la­den und in der Print­ver­si­on be­stellt wer­den. Zur Pu­bli­ka­ti­on geht es hier.

Zuwanderungsmonitor des IAB für Januar 2023: Aktuelle Daten und Indikatoren

Das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung ver­öf­fent­licht ei­nen wei­te­ren Be­richt: Die aus­län­di­sche Be­völ­ke­rung in Deutsch­land ist nach An­ga­ben des Aus­län­der­zen­tral­re­gis­ters im De­zem­ber 2022 ge­gen­über dem Vor­mo­nat um rund 42.000 Per­so­nen ge­wach­sen. Die Be­schäf­ti­gungs­quo­te der aus­län­di­schen Be­völ­ke­rung be­trug im No­vem­ber 2022 53,3 Pro­zent und ist da­mit im Ver­gleich zum Vor­jah­res­mo­nat um 1,4 Pro­zent­punk­te ge­sun­ken. Die ab­so­lu­te Zahl der Ar­beits­lo­sen mit ei­ner aus­län­di­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit ist im Ja­nu­ar 2023 ge­gen­über dem Vor­jah­res­mo­nat um 204.000 Per­so­nen ge­stie­gen. Dies ent­spricht ei­nem An­stieg von 27,4 Pro­zent. Wei­te­re Zah­len und den ge­sam­ten Be­richt gibt es hier.

Auf dem Weg zu krisenfesten Vielfaltsstrategien? Erfolgsfaktoren und Herausforderungen kommunaler Integrationspolitik

In die­ser Aus­ga­be von Ana­ly­sen und Kon­zep­te geht es um Ent­wick­lun­gen kom­mu­na­ler In­te­gra­ti­ons­po­li­tik der letz­ten zwei Jahr­zehn­te. Hin­ter­grund sind die ak­tu­el­len Her­aus­for­de­run­gen so­wie ei­ne zu­künf­tig be­nö­tig­te hö­he­re Re­si­li­enz. Die Aus­ga­be zum Down­load fin­det sich hier.

Keine Maskenpflicht mehr in Unterkünften des LAF

Die Zwei­te SARS-CoV-2-Ba­sis­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung ist zum 13. Fe­bru­ar 2023 aus­ge­lau­fen und wird nicht ver­län­gert. Dem­entspre­chend ist die Mas­ken­pflicht in den LAF-Ein­rich­tun­gen zum 13.02.23 ent­fal­len und ei­ne Iso­la­ti­ons­pflicht wird nicht mehr pau­schal an­ge­ord­net. Die PM fin­det sich hier.

 

Wenn Sie Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se oder an­de­re An­kün­di­gun­gen ha­ben, die wir in un­se­re nächs­te In­fo­mail auf­neh­men sol­len, schrei­ben Sie mir ger­ne ei­ne E‑Mail.
 
Herz­li­che Grü­ße aus der Lan­des­frei­wil­li­genagen­tur Berlin
Ju­lia Finsterwalder

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